(Quelle: AVM)

Zur Zeit versuchen Angreifer über den AVM-Dienst MyFRITZ! auf die Router-Oberfläche von Fritzboxen zu gelangen. Dazu werden willkürlich zahlreiche Mail-Adressen in Kombination mit verschiedenen Passwörtern durchprobiert (Brute-Force-Angriff).

Hierbei handelt es sich um keine Sicherheitslücke, die von den Angreifern ausgenutzt wird. Das Vorgehen ist vergleichbar mit Dieben, die auf der Suche nach einem unverschlossenen PKW auf einem Parkplatz alle Wagentüren durchprobieren.

Da in kleineren Firmen (KMUs) gern Geräte von AVM und aus dem Heimelektronikbereich eingesetzt werden, sollte ein besonderes Augenmerk auf eine sichere Konfiguration gelegt werden.

Gegenmaßnahmen

  • Wenn Sie nicht unbedingt den Fernzugriff auf ihren Router benötigen, empfehlen wir, den AVM-Dienst MyFRITZ! zu deaktivieren. Damit schließen Sie das wichtigste Einfalltor zu Ihrem Router.
  • Egal ob der Dienst benutzt wird oder nicht, stellen Sie sicher, dass sichere Passwörter verwendet werden. Eine Anleitung, wie Sie mit Hilfe eines Passwort-Managers ihre Passwörter verwalten, finden sie auf unserer E-Learning-Plattform. Informationen, wie ein sicheres Passwort aussieht, erhalten Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik – BSI.
  • Überprüfen Sie, ob eine aktuelle Firmware installiert ist und sonstige Einstellungen korrekt gesetzt sind.

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